Verhandlungen über Sozialplan bei Continental scheitern

Der Konflikt über die Schließung der Pkw-Reifen-Produktion beim Automobilzulieferer Continental in Hannover erhält neue Nahrung. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" heute unter Berufung auf Unternehmen und Gewerkschaft meldet, seien die Verhandlungen über einen Sozialplan für die 380 betroffenen Mitarbeiter gescheitert seien. Die finanzielle Zukunft der Betroffenen ist somit weiter ungewiss.

Continental und die Gewerkschaft IG BCE warfen sich gegenseitig vor, keine seriösen Angebote gemacht zu haben. Jetzt soll eine so genannte "Einigungsstelle" über die Modalitäten und Höhe der Abfindungen entscheiden. Häufig übernimmt die Schlichtung ein Arbeitsrichter als unabhängige Person.

Nachdem der Abbau der Arbeitsplätze zunächst um eine Jahr verschoben wurde, waren finanziellen Konditionen für die Schließung der Pkw-Reifenfertigung waren von Anfang an ein Problem: Während die Gewerkschaft die Kosten auf 40 Millionen Euro bezifferte, ging Continental von 15 Millionen Euro aus. (ar/sb) Letzte Änderung: 24.08.2006









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