Verkehrssicherheit gestalten, nicht verwalten!

"Die Sicherheit im Straßenverkehr in Deutschland hat sich langfristig positiv ent-wickelt." Das sagte Ralf Nagel, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).

"Der DVR und seine Mitglieder leisten Beachtliches! Verkehrssicherheitsarbeit ist nicht allein Aufgabe des Staates. Sie ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die unabhängig von der Zugehörigkeit  zu einer Partei, einer Konfessionsgemeinschaft oder einer Interessengruppe übergreifend anzugehen ist", so Nagel weiter. Dem DVR gelinge es in hervorragender Weise, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen an "den runden Tisch Verkehrssicherheitsarbeit" zu bringen.

Nagel würdigte die Bemühungen des DVR, durch Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit der Deutschen Verkehrswacht  "vermeidbare Bürokratie" abzubauen. Nur so würden letztlich mehr Fördermittel für die eigentliche Verkehrssicherheitsarbeit frei. Nagel: "Verkehrsicherheit muss gestaltet und nicht verwaltet werden!" In Zeiten knapper Kassen sei es wichtig, eine kritische Bestandsaufnahme vorzunehmen und sehr genau zu definieren: Was kann, was muss aus Steuergeldern finanziert werden? "Überflüssige Bürokratie gehört jedenfalls nicht dazu", bekräftigte der Staatssekretär.

Das Bundesministerium unterstützt die Arbeit des DVR und seiner Mitglieder mit rund sechs Millionen Euro jährlich. Nagel betonte, das Bundesverkehrsministerium werde auch weiterhin die Arbeit des Ehrenamtes nach Kräften fördern. Denn: "Ohne Ihre Arbeit, ohne Ihren unermüdlichen Einsatz sind viele Erfolge nicht denkbar. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Bundesregierung!"

Dem scheidenden DVR-Hauptgeschäftsführer Siegfried Werber dankte Nagel für seinen erfolgreichen Einsatz für mehr Verkehrssicherheit. Sein Name werde untrennbar mit dem DVR und seiner Geschichte verbunden bleiben.

Letzte Änderung: 05.07.2004









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