Verkehrssicherheitskongress in Potsdam: Nicht nur für Fachleute

"Guckt mal, da liegt ein Toter", erschraken Schüler und Schülerinnen der Paul-Moor-Schule Spandau, als sie das Hotel Seminaris in Potsdam betraten. Die begleitenden Pädagogen konnten ihrer Schützlinge beruhigen; denn es handelte sich eine Puppe in Motorradkleidung, die grotesk verzerrt unter eine Leitplanke drapiert war. Mit Beispielen wie diesem beleuchtete der erstmal veranstaltete Verkehrssicherheitskongresses (VKS) unter dem Titel "Autofahren ist Charaktersache" Gefahren im Verkehr und Vermeidungsstrategien.

Dorette König, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, erinnerte zur Eröffnung an das Ziel der EU, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahre 2010 um die Hälfte zu senken. Zwei Impulsreferate und eine anschließende Podiumsdiskussion mit den Experten stellten den informativen Kern des Kongresses dar. Der Psychologe Dr. Hans Peter Krüger riet den mehr als 200 anwesenden Kongressteilnehmern: "Seid nicht so emotional" und Dr. Peter M. Knoll von der Universität Karlsruhe, fragte: "Wie kann die Technik das Verhalten beeinflussen? - Fahrerassistenzsysteme - Innovationen für Komfort und Sicherheit".

Der VKS fand in Zusammenarbeit des MIR (Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung) und des Forums Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg sowie des Verbands der Motorjournalisten (VdM) statt. Organisiert hatte ihn die Bplus-Gruppe. (ar/UG) Letzte Änderung: 03.12.2007









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