Verlust bei Delphi wächst weiter

Der unter Gläubigerschutz stehende, größte US-Zulieferer Delphi hat nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006 einen Rekordverlust von 4,6 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) zu verkraften. Die ehemalige Teilesparte von General Motors teilte heute mit, dass allein die Belastungen durch den Personalabbau mit 2,9 Milliarden Dollar in die Bilanz einflossen.

Im dritten Quartal sank der Umsatz um 300 Millionen Dollar auf sechs Milliarden Dollar. Nach neun Monaten kommt Delphi auf 20 Milliarden Dollar und stagniert damit auf Vorjahresniveau. Allein im dritten Quartal habe das Unternehmen eine Milliarde Dollar für die Restrukturierung aufbringen müssen, außerdem leidet das Delphi unter dem rückläufigen Absatz des wichtigsten Kunden General Motors und der anderen großen amerikanischen Hersteller.

Delphi-Chef Robert S. Miller will trotzdem nicht aufgeben: Es soll weiter mit Anteilseignern, Gewerkschaften und General Motors eine einvernehmliche Restrukturierungs-Vereinbarung getroffen werden, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. (ar/sb) Letzte Änderung: 13.02.2007









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