Versicherung: Motorradfahrer können bis zu 900 Euro sparen

Der Frühling steht vor der Tür, die Motorradfahrer freuen sich auf den Start der neuen Saison. Viele Eigentümer werden sich daher für den Vergleichstest der Verbraucherzentrale Sachsen interessieren, die verschiedene Versicherungen für die Zweiräder unter die Lupe genommen und dabei "unglaubliche Prämienunterschiede" festgestellt hat. Auch bei Mopeds und Mofas ist die Preisspanne groß. Wer vergleicht, kann bis zu 900 Euro pro Jahr sparen, hat die Verbraucherzentrale in Leipzig ermittelt.



"Wir haben beispielhaft für eine Suzuki mit einer Leistung von 78 kW und einem Hubraum von 1402 Kubikzentimetern den Vergleich gemacht und sind selbst über die unglaublichen Prämienunterschiede überrascht", sagt Andrea Hoffmann, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale. Für den Haftpflichtschutz in der Schadenfreiheitsklasse eins und für eine Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung zahlt ein junger Fahrer bei günstigen Gesellschaften im Jahr zwischen 360 und 600 Euro Versicherungsprämie. Der teuerste Anbieter verlangt für den gleichen Schutz fast 1300 Euro. Hoffmann schränkte zwar ein, dass nicht in jedem konkreten Fall die Differenz so hoch sein werde. "Aber auch bei kleineren Maschinen wie Mopeds und Mofas lohnt sich der Vergleich. Dort liegt das Einsparpotenzial noch deutlich über 100 Euro." (ar/hg) Letzte Änderung: 05.03.2007









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