Visteon schreibt weiter rote Zahlen

Der US-Automobilzulieferer Visteon schreibt weiter rote Zahlen. Wie das Unternehmen am Freitag (16.Februar) mitteilte, fiel der Umsatz 2006 um 6,1 auf 11,4 Milliarden Dollar. Der massive Einbruch kam zustande, weil Visteon im Oktober vergangenen Jahres 23 Betriebe in den USA an die ehemalige Mutter Ford zurücktransferiert hatte.

Der Verlust betrug 163 Millionen Dollar nach 270 Millionen im Vorjahr. Im vierten Quartal 2006 betrug der Verlust 39 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahr, der allerdings auf den Sondergewinn von 1,8 Milliarden Dollar durch den Transfer der Betriebe an Ford zurückging. Für 2007 erwartet Visteon einen Umsatz von rund elf Milliarden Dollar, weil von wichtigen Kunden kein steigender Auftragseingang erwartet wird. (ar/os) Letzte Änderung: 16.02.2007









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