Visteon verkauft zwei deutsche Werke

Der US-Automobilzulieferer Visteon verkauft zwei deutsche Werke in Düren und Wülfrath (Nordrhein-Westfalen) an die Investmentfirma Special Situations Venture Partners II LP. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der Verkauf sei bereits kartellrechtlich abgesegnet und Teil der Restrukturierung des Unternehmens, teilte Visteon heute mit. In den beiden Werken werden Antriebs- und Steuerungssysteme produziert. Ob durch den möglichen Verkauf auch Teile der 1400 Arbeitsplätze in den betroffenen Werken wegfallen könnten, wurde nicht verlautbart.

Über den Verkauf beider Standort war bereits im August 2006 spekuliert worden, damals galt unter anderem der deutsche Zulieferer ZF Friedrichshafen als Interessent. Visteon konzentriert sich seit einer Umstrukturierung im vergangenen Jahr auf die Bereiche Klimatisierung, Elektrik und Innenraummodule. Auch in den USA hatte sich der Zulieferer im vergangenen Jahr bereits von zahlreichen Werken getrennt, die nicht mehr in die Neuausrichtung passten. Insgesamt 23 Standorte wurden an die ehemalige Mutter Ford zurückgegeben. Visteon will wegen der großen Abhängigkeit vom derzeit schwächelnden US-Markt mehr Kunden in Europa und Japan gewinnen. Im vergangenen Jahr schrieb das Unternehmen rote Zahlen: Der Verlust betrug 163 Millionen Dollar nach 270 Millionen Dollar im Vorjahr. (ar/os) Letzte Änderung: 30.03.2007









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