Volkswagen erhöht Absatz- und Gewinnprognose

Volkswagen rechnet in diesem Jahr mit einem Absatz von mehr als sechs Millionen Fahrzeugen und ein Ergebnis vor Steuern von mindestens 5,1 Milliarden Euro. Mit der erhöhten Prognose erreicht der Konzern die angestrebten Ziele bereits ein Jahr früher als geplant. Dies gab heute (27. Juli 2007) Hans Dieter Pötsch, Finanzvorstand der Volkswagen AG, bei der Vorlage der Halbjahreszahlen bekannt.

Der Konzern hat in den ersten sechs Monaten mehr Autos als je zuvor in einem Halbjahr verkauft. "Wir haben unsere Position in unseren wichtigsten Märkten weiter verbessert", sagte Pötsch. Weltweit wurden 3,1 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, eine Steigerung von 7,8 Prozent. Auch bei der Produktivität und der Auslastung unserer Werke habe man Fortschritte erzielt. Die Verbesserung der Kostenstrukturen und Prozesse habe zu einem deutlichen Anstieg der Ertragskraft geführt.

Der Umsatz nahm um 5,7 Prozent auf 54,9 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis lag mit 2,8 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 2,3 Milliarden Euro auf drei Milliarden Euro. Nach Steuern erzielte der Konzern ein Ergebnis von zwei Milliarden Euro (Vorjahr: 1,2 Milliarden Euro).

Volkswagen steigerte im ersten Halbjahr sein operatives Ergebnis um 594 Millionen Euro auf 981 Millionen Euro, die Nutzfahrzeugsparte um 20 Millionen Euro auf 121 Millionen Euro. Audi übertraf mit einer Milliarde Euro den Vorjahreswert um 291 Millionen Euro. Bei Skoda stieg das operative Ergebnis um 60 Millionen Euro auf 356 Millionen Euro. Seat konnte den Verlust des Vorjahres deutlich auf sieben Millionen Euro senken.

Die Marke Bentley steigerte sich um 59 Millionen Euro auf 85 Millionen Euro. Auch Lamborghini entwickelte sich erfreulich. Volkswagen Nutzfahrzeuge erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten ein Operatives Ergebnis von 85 Millionen Euro, eine Steigerung um 59 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Einen bedeutenden Beitrag zum Ergebnis des Konzerns leistete erneut der Finanzdienstleistungsbereich mit 511 Millionen Euro bei. Das sind 26 Millionen Euro mehr als im ersten Halbjahr 2006.
Die Sachinvestitionsquote blieb im ersten Halbjahr mit 3,3 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Die Netto-Liquidität nahm im Vergleich zum Jahresende 2006 deutlich auf 11,8 Milliarden Euro zu. (ar/jri) Letzte Änderung: 27.07.2007









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