Volkswagen eröffnet sein Werk in Russland
Der stellvertretende Premierminister der Russischen Förderation, Sergej Naryshkin und der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Prof. Martin Winterkorn, starteten gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden von Skoda Auto, Reinhard Jung, sowie Prof. Jochem Heizmann, Mitglied des Konzernvorstands für den Geschäftsbereich 'Produktion', idie Produktion in der ersten Ausbaustufe. In der zweiten Ausbaustufe ab 2009 wird dann das Werk Kaluga mit eigenem Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage bei einer Kapazität von bis zu 150 000 Fahrzeugen die Produktion aufnehmen.
Die Gesamtinvestitionssumme von Volkswagen in Russland wird mehr als 500 Millionen Euro betragen. In der Endausbaustufe wird das neue Werk in Kaluga mit einer Grundstücksfläche von 400 Hektar einen eigenen Eisenbahnanschluss haben, Außerdem sind weitere Flächen vorgesehen, auf denen sich Zulieferer ansiedeln können. Die Volkswagen Rus in Kaluga wird bis zum Ende des Jahres 2009 insgesamt rund 3000 Mitarbeiter beschäftigen.
"Mit dem Start der Montage in unserem neuen Werk in Kaluga ist der Volkswagen Konzern endgültig im Zukunftsmarkt Russland angekommen", so Winterkorn in Kaluga. Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender von SkodaAuto, unterstrich die Bedeutung der neuen Fabrik im Technopark "Grabzevo": "Russland ist für Volkswagen und Skoda ein strategischer Zukunftsmarkt. Dass Skoda jetzt hier mit der Fertigung des Octavia startet, ist ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung unserer Marke." Prof. Heizmann dankte ausdrücklich dem Gouverneur des Oblast Kaluga, Anatoli Artamonov, sowie allen Beteiligten für die geleistete Aufbauarbeit in Russland. (ar/Sm)
Letzte Änderung: 28.11.2007
VW-Chef Prof. Martin Winterkorn in Kaluga. Foto: UnitedPictures
Letzter Schliff für den ersten Passat aus dem neuen Volkswagen-Werk in Russland. Foto: UnitedPictures
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