Volkswagen hat alle Datenströme rund um die Uhr im Blick
Im "Enterprise Command Center" (ECC) in Wolfsburg überwachen und steuern Mitarbeiter rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb die weltumspannenden Datenautobahnen des Automobilkonzerns. Auch der Großteil der Anwendungen für die Konzernmarken und Konzerngesellschaften, für die elektronische Verbindung zu nahezu 26 000 Lieferanten und 20 000 internationalen Importeuren, Handels- und Servicepartnern sowie für Endkunden in aller Welt laufen dort zusammen. So tragen die ECC-Mitarbeiter dazu bei, dass der Fahrzeugkonfigurator im Internet läuft, dass der Kundenbetreuer im Autohaus die Fahrzeugdaten für die Inspektion online abrufen kann und Volkswagen-Mitarbeiter pünktlich ihre Entgeltüberweisung erhalten. Ebenfalls überwacht werden die Einbruchs- und Brandmeldeanlage sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung der Rechenzentren.
Sämtliche Meldungen, Warnungen und Störungen der Technik, in der IT-Sprache heißen sie Ereignisse, Events oder Incidents, werden im ECC auf PC-Bildschirmen sichtbar. Bedeutsame Ereignisse werden herausgefiltert und zu Lagebesprechungen auf die neue Monitorwand übertragen.
Rund sieben Millionen Vorgänge werden jeden Tag im ECC protokolliert. So melden Festplatten von Computern in festgelegten Zeitabständen ihren Füllungsgrad und Datennetze ihre verfügbaren Leitungskapazitäten. Bei Überschreitung kritischer Werte greifen die Mitarbeiter vorsorglich ein. (ar/jri) Letzte Änderung: 08.04.2008
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