Volkswagen hat in diesem Jahr 7800 Stellen abgebaut

Volkswagen hat einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr rund 7800 Stellen in Deutschland abgebaut. Das hat Personalvorstand Horst Neumann der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" bestätigt. Insgesamt will der Konzern in Westeuropa bis zu 20 000 Stellen abbauen. "7835 waren es bereits in diesem Jahr, davon 3648 in Wolfsburg", sagte Neumann dem Blatt.

Demnach haben bisher 5873 Mitarbeiter Aufhebungsverträge unterzeichnet. Die Zahlungen sind abhängig vom bisherigen Einkommen und der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Volkswagen hatte das erste Angebot nachgebessert, nachdem es nur auf geringe Resonanz gestoßen war. Die Mitarbeiter mit einer Betriebszugehörigkeit von maximal fünf Jahren erhalten zwischen 40 680 und 71 460 Euro. In der nächsten Stufe zwischen sechs und zehn Jahren steigen die Zahlungen auf 59 220 bis 115 380 Euro. Bei elf bis 20 Jahren sind es zwischen 73 620 und 149 580 Euro. Darüber winken Abfindungen in Höhe von 93 60 bis 195 480 Euro. Wer sich bis zum 30. September entschieden hat, bekam eine Prämie in Höhe von 54 000 Euro zusätzlich, bei einem Ausscheiden bis zum 31. Dezember sind es 27 000 Euro. Die übrigen Angebote laufen bis 30. Juni 2007. Weitere 1962 Mitarbeiter seien Neumann zufolge über Altersteilzeitregelungen ausgeschieden.

Neumann räumte ein, dass das neue Tarifmodell ein wichtiger Schritt zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gewesen sei. Wolfsburg sei jetzt mit den Arbeitskosten fast auf dem Niveau der Tochter Audi und konkurrenzfähig mit anderen Herstellern. (ar/sb) Letzte Änderung: 20.12.2006









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