Volkswagen-Konzern erzielt Operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Euro
Während die Auslieferungen mit 4,8 Millionen Einheiten auf Vorjahresniveau lagen, sank die Produktion mit 4,4 Millionen Fahrzeugen um rund 12 Prozent. Der weltweite Pkw-Marktanteil konnte jedoch von 10,0 auf 11,7 Prozent gesteigert werden. Der Umsatz nahm volumenbedingt um 9,7 Prozent auf 77,2 Milliarden Euro ab. Das Vorsteuerergebnis belief sich auf 1,1 (5,3) Milliarden Euro. Nach Steuern wurden 655 Millionen Euro (3,7 Milliarden Euro) erwirtschaftet.
Aufgrund eines um 10 Prozent rückläufigen Absatzvolumens von 2,5 Millionen Pkw verzeichnete Volkswagen in den ersten neun Monaten ein geringeres Operatives Ergebnis von 335 Millionen Euro (1,9 Milliarden Euro). Audi erzielte bei einem Absatzrückgang um 12 Prozent ein Operatives Ergebnis von 1,2 (2,1) Milliarden Euro. Die darin enthaltenen Zahlen der Marke Lamborghini erreichten aufgrund der schlechten Marktentwicklung ebenfalls nicht die Vorjahreswerte. Ein um knapp 19 Prozent rückläufiger Absatz zusammen mit den anhaltend ungünstigen Wechselkursverhältnissen führte bei Škoda zu einem Operativen Ergebnis von 162 (455) Millionen Euro. Seat verbuchte aufgrund der anhaltend negativen Situation auf dem spanischen Pkw-Markt bei einem Absatzrückgang von 19 Prozent ein Operatives Ergebnis von -228 (-30) Millionen Euro. Deutliche Absatzeinbrüche im Luxussegment führten bei Bentley zu einem Operativen Ergebnis von -148 (82) Millionen Euro.
Volkswagen-Nutzfahrzeuge erzielte einschließlich des Ertrags aus dem Verkauf des brasilianischen Nutzfahrzeuggeschäfts an MAN ein Operatives Ergebnis von 390 (283) Millionen Euro. Scania erzielte in einem schwierigen Marktumfeld ein Operatives Ergebnis von 98 (227) Millionen Euro.
Erneut einen wichtigen Beitrag zum Gewinn des Konzerns leisteten die Volkswagen Finanzdienstleistungen mit einem Operativen Ergebnis von 468 (744) Millionen Euro. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 29.10.2009
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