Volkswagen-Museum würdigt Wüstenfahrt mit dem Käfer
Wolfgang Blumenthal nahm 1955 im VW Kfer an einer Wstenrallye in gypten teil Foto. Bild: Auto-Reporter/Volkswagen
Das Auto-Museum Volkswagen stellt eine Szene der Wüstenrallye mit einem Ovali-Käfer aus dem Jahr 1955 originalgetreu nach. Mit Sand und Wüstenvegetation soll die Atmosphäre von damals wieder lebendig werden. Dazu sind Bilder des Käfers während der Rallye, der Siegespokal und eine Kopie der Siegerurkunde zu sehen.
Als Ahmed el Gammal, Kunde des ägyptischen Volkswagen Importeurs von der Wüstenrallye erfuhr, fragte er begeistert Wolfgang Blumenthal, ob er ihn als Beifahrer in seinem Käfer begleiten würde. Blumenthal, seinerzeit Werkstattleiter beim Importeur, stimmte freudig zu und machte den gerade mal sechs Monate alten Käfer rallyetauglich.
Der einzige Volkswagen im Teilnehmerfeld sollte während der gesamten Rallye Furore machen. Er meisterte die rund 1200 Kilometer lange Strecke über die Wüstenstraßen sowie die Wertungsprüfungen mit Bravour. Doch wirklich zum Staunen brachte der Käfer alle Beteiligten erst, als er trotz 53 Grad Außentemperatur ohne technische Probleme das Ziel in Alexandria erreichte - dem luftgekühlten Motor sei Dank. Während der Käfer in seiner Klasse den Sieg einholte und im Gesamtklassement den fünften Platz erreichte, wurden auch die Marketing-Strategen von Volkswagen in Libyen aktiv: Wenig später warb der dortige Importeur für den Erfolgswagen aus Deutschland mit dem Slogan "We keep running and are never thirsty". (ar/jri) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 01.07.2009
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