Volkswagen Race Touareg 3 vor erster Bewährungsprobe
"Die schweren Etappen erwarte ich in der zweiten Hälfte des Rennens. Dann kommen viele Wüstenpassagen und Abschnitte, bei denen wir querfeldein fahren", sagt Dirk von Zitzewitz, während hinter ihm sein Race Touareg zur technischen Abnahme des Veranstalters auf die Waage rollt. Die teilnehmenden Fahrzeuge haben bestimmte Regularien, wie beispielsweise Gewicht und Sicherheitsvorkehrungen an Bord, zu erfüllen. Für die Experten vor Ort gilt Carlos Sainz als Favorit der zweiten Auflage der Silkway Rallye. Er ist zudem der Titelverteidiger und pilotiert den Race Touareg der dritten Generation, während seine Teamkollegen noch im Race Touareg 2 fahren.
Start des Rennens ist morgen um 10 Uhr Ortszeit (8 Uhr deutscher Zeit) in St. Petersburg. Neben 64 Pkw gehen auch 16 Renntrucks auf die 4711 Kilometer lange Route. Die so genannten "Truckys" werden von vielen bewundert. Mit ihren schweren Lkw sind sie auf den langen Passagen gegenüber den Pkw im Vorteil. "Bei bestimmten Geländekonstellationen müssen die Autos häufiger Kurven fahren, während die Lkw bei einigen Hindernissen einfach weiter geradeaus fahren", erklärt ein Motorsportexperte. Vom europäisch geprägten St. Petersburg geht es in südöstlicher Richtung ans Kaspische bzw. Schwarze Meer. Als Etappenort wird unter anderem Wolgograd (ehemals Stalingrad) angefahren. Der Zieleinlauf wird am 19. September in der Olympiastadt Sochi sein. Dort finden 2014 die Winterspiele statt. (ampnet/tw)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.09.2010
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