Volkswagen steigert Operatives Ergebnis bis September um 15 Prozent
Die Umsatzerlöse kletterten im Zeitraum Januar bis September um 5,5 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro. Die Auslieferungen steigerte der Volkswagen Konzern auf 4,8 Millionen Fahrzeuge und übertraf damit den Vorjahreswert um 3,9 Prozent. Der weltweite Pkw-Marktanteil erhöhte sich damit auf 10,1 Prozent.
Die Marke Volkswagen Pkw steigerte das Operative Ergebnis um 37 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Bei Audi wurde das operative Ergebnis auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Die darin enthaltenen Werte der Marke Lamborghini entwickelten sich ebenfalls positiv. Škoda erwirtschaftete ein Operatives Ergebnis von 455 Millionen Euro. Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge führten ein um 10,5 Prozent höherer Absatz sowie Produktivitätssteigerungen und Kostenoptimierungen zu einem nahezu verdoppelten Operativen Ergebnis von 283 Millionen Euro. Seat verzeichnete ein Operatives Ergebnis von -30 Millionen Euro. Hier machte sich insbesondere die kritische Situation auf dem spanischen Pkw-Markt bemerkbar. Die Marke Bentley erzielte ein Operatives Ergebnis von 82 Millionen Euro. Der Volkswagen Finanzdienstleistungsbereich erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 744 Millionen Euro. Erstmals wurde Scania als neunte Marke im Konzern konsolidiert. Volkswagen hatte am 22. Juli 2008 seinen Anteil der Stimmrechte an Scania auf 68,6 Prozent erhöht.
Auch nach dem Erwerb der Scania-Anteile lag die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile bis Ende September mit 11,8 Milliarden Euro auf einem hohen Niveau. Aufgrund von Investitionen in neue Fertigungsstandorte und vor allem in Modelle, die dieses und im kommenden Jahr auf den Markt kommen, stieg die Sachinvestitionsquote auf 4,9 Prozent.
Für das laufende Jahr geht der Vorstand unverändert davon aus, bei Auslieferungen, Umsatz und Operativem Ergebnis die Werte des Vorjahres zu übertreffen. Der Volkswagen Konzern profitiere in der gegenwärtigen Situation von seiner hohen Kosten- und Investitionsdisziplin sowie der soliden Liquiditätsposition und der konservativen Refinanzierungspolitik. (ar/nic) Letzte Änderung: 30.10.2008
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