Volkswagen Touareg Stanley kehrt nach Kalifornien zurück
Am 8. Oktober 2005 startete der Touareg mit 22 Konkurrenten in ein 212 Kilometer langes Rennen durch die Mojave-Wüste. Stanley fuhr ohne Fahrer und ohne Steuerung von außen. Nach sechs Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden erreichte er als Erster das Ziel. Nie zuvor war ein Fahrzeug selbstständig eine auch nur annähernd so lange Strecke gefahren.
Der Prototyp verfügt über verschiedene Fahrerassistenz-Systeme, die bereits heute in Serienfahrzeugen erhältlich sind. Dazu gehören unter anderem das Elektronische Stabilitätsprogramm und Fahrempfehlung, die Automatische Distanzregelung plus Anhaltewegverkürzung und ein elektronischer Spurwechsel-Assistent. Die spezielle High-Tech-Sonderausstattung des Stanley besteht aus Laser-Detektoren, Stereo-Sichtgeräten, Radarsensoren, sehr fein messenden GPS-Systemen und einer eigens entwickelten Steuerungs-Software.
Das Fahrzeug ist ebenso wie das erfolgreiche Nachfolgeprojekt "Junior" ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Stanford University (die dem Auto seinen Namen gab) und des Volkswagen Electronics Research Laboratory. Beide haben ihren Sitz im kalifornischen Silicon Valley. Dritter Projektträger war die Volkswagen Forschung und Entwicklung in Wolfsburg. (ar/jri) Letzte Änderung: 30.06.2008
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