Volkswagen verbessert Operatives Ergebnis auf 4,4 Milliarden Euro
In das Ergebnis seien Sondereinflüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro - insbesondere aus Restrukturierungsmaßnahmen im Automobilbereich, eine Körperschaftsteuergutschrift sowie der Verkauf von Europcar eingeflossen. Die Aktionäre sollen mit einer höheren Dividende von dem guten Geschäftsergebnis profitieren. Der Konzern zahlt 1,25 Euro je Stammaktie, das sind zehn Cent mehr als bisher.
Die Auslieferungen an Kunden sind 2006 um 9,4 Prozent auf 5,7 Millionen Fahrzeuge gestiegen, der Marktanteil in Westeuropa erreichte 19,9 Prozent (Vorjahr: 18,9 Prozent). Die Eigenkapitalquote des Volkswagen Konzerns hat sich auf 19,7 Prozent (Vorjahr: 17,8 Prozent) und des Konzernbereichs Automobile auf 28,8 Prozent (Vorjahr: 25,3 Prozent) verbessert. Der Cash-flow des laufenden Geschäfts des Konzernbereichs Automobile ist um 44,8 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro gestiegen. Die Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile wurde auf 7,1 Milliarden Euro gesteigert (Vorjahr: 0,7).
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet VW aufgrund seiner gut aufgestellten Modellpalette in einer guten Wettbewerbssituation eine leichte Verbesserung des Ergebnisses. Zahlreiche neue Modelle in diesem Jahr sollen die Situation weiter verbessern. Aufgrund dessen rechnet das Unternehmen 2007 mit einem leichten Anstieg der Auslieferungen an Kunden im Vergleich zum Vorjahr. In der Folge werden die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns 2007 den Wert des Vorjahres übertreffen. "Die Aktivitäten zur Verbesserung der Kostenstrukturen und der Prozesse werden wir im Jahr 2007 mit unverminderter Kraft fortsetzen. Dies führt zusammen mit den im Berichtsjahr unternommenen Schritten zur nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Entsprechend soll das Operative Ergebnis des Jahres 2007 voraussichtlich über dem Operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen des Vorjahres liegen. (ar/os) Letzte Änderung: 20.02.2007
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