Volkswagen will angeblich Mehrheit an Proton übernehmen

Die Spekulationen um die Zukunft des malaysischen Autobauers Proton gehen weiter. Wie jetzt bekannt wurde, soll Volkswagen einen 51-pozentigen Anteil am Produktionsgeschäft des staatlich gelenkten Konzerns anstreben. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet, Details werde Proton Anfang Februar bekannt geben, melden malaysische Zeitungen.

Es wäre der zweite Versuch einer Kooperation, nachdem VW bereits 2004 eine strategische Partnerschaft mit Proton eingegangen war, um seine Position in der Region zu stärken. Statt aber wie geplant Ende 2005 mit der Montage vorgefertigter VW-Modelle bei Proton zu beginnen, hatten die Wolfsburger Anfang 2006 die Kooperation für beendet erklärt. Seitdem werden immer neue Hersteller als mögliche Partner von Proton ins Gespräch gebracht.

Zuletzt hieß es Anfang Januar, General Motors (GM) plane einen Einstieg bei Proton. Die malaysische "New Straits Times" meldete, GM habe sich bei mehreren Treffen mit Anteilseignern um den 59-prozentigen Staatsanteil Protons bemüht. Nachdem der Versuch einer Zusammenarbeit mit Volkswagen und Peugeot keine nennenswerten Ergebnisse gebracht hat, verhandelte Proton zuletzt auch mit Mitsubishi und dem chinesischen Hersteller Chery über Möglichkeiten einer Kooperation. (ar/sb) Letzte Änderung: 26.01.2007









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