Volkswagen will "Direkt Express"-Betriebe weiter ausbauen

Volkswagen wird die Zahl seiner Anfang dieses Jahres etablierten "Direkt Express"-Betriebe, die sich auf zügig ausgeführte und kostengünstige Verschleißreparaturen spezialisiert haben, weiter ausbauen. Dies teilte Dietmar Hildebrandt, neuer Leiter des Volkswagen-Service, auf der Automechanika (bis 21. September 2008) in Frankfurt mit. Gegenwärtig gibt es acht Betriebe, die bislang bis zu 80 Prozent Kunden gewinnen konnten, die zumindest nicht mehr regelmäßig ihre Fahrzeuge in VW-Werkstätten warten ließen. Bis Ende des Jahres soll die Kette auf mindestens 20 Standorte anwachsen.

Außerdem wird laut Hildebrandt auch das Netz der so genannten Unfallspezialisten - VW- Händler, die sich auf die Reparatur schwerer Crashs spezialisiert haben - ausgebaut. Derzeit sind es 150 Betriebe dieser Art. 300 sollen es werden, um die Bundesrepublik flächenmäßig abdecken zu können und so lange Transportwege zu vermeiden.

Als weiteren Schwerpunkt ihrer Bemühungen um noch besseren Service und Kundenfreundlichkeit für die weltweit gegenwärtig 38,5 Millionen VW-Fahrer wollen die Wolfsburger die Reparatur-Annahme bei den Händlern nochmals stärken und nennen sie ausdrücklich Dialog-Annahme. Soll der Service-(Annahme-)Berater doch nicht nur im Eiltempo das Fahrzeug entgegennehmen, sondern konkret beraten, was am besten zu tun und mit welchem Kostenrahmen zu rechnen ist. Zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für den künftig in VW-Betrieben anzutreffenden "qualifizierten Service-Berater" wird dabei die vor einigen Tagen eingeweihte Service-Akademie in Wolfsburg sein. (ar/hhg)

Weitere Fotos von der Automechanika finden Sie bei unseren Kollegen unter www.unitedpictures.com Letzte Änderung: 17.09.2008









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