Volkswagen zum CO2-Regulierungsbeschluss der EU-Kommission
Die von der EU-Kommission vorgesehenen Strafzahlungen bei Überschreitung der künftigen Grenzwerte seien weit entfernt von einer gesamtwirtschaftlich effizienten und betriebswirtschaftlich tragfähigen CO2-Minderungsstrategie, erklärte Volkswagen. Es müsse zu einer fairen, realistischen und vor allem zeitlich umsetzbaren Regelung kommen, welche die deutschen Hersteller im Vergleich mit der europäischen Konkurrenz nicht überproportional belastet.
Alle am Straßenverkehr Beteiligten sollten zum Klimaschutz beitragen. Es gelte, den 2005 mit der EU-Kommission abgestimmten "Integrierten Ansatz" zu realisieren, der neben der Mineralölindustrie, den Biokraftstoffherstellern auch die Infrastrukturbetreiber und die Autofahrer einbezieht.
Volkswagen unterstützt die Forderung der Bundesregierung nach hoher Flexibilität beim Erreichen des CO2-Ziels von 130 g/km und erwartet vom Gesetzgeber angemessene Spielräume in der Wahl der Minderungsmaßnahmen. (ar/nic) Letzte Änderung: 19.12.2007
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- EU-Kommission plant gestaffelte CO2-Strafen
- ADAC: Trotz Schengen-Erweiterung noch Sonderregelungen
- Hintergrund: Bio-Diesel schlechter als Diesel aus Erdöl
- Kommentar: Die Grünen Sheriffs kommen
- Deutsche Umwelthilfe nimmt Plaketten-Sünder aufs Korn


