Volkswagen zum CO2-Regulierungsbeschluss der EU-Kommission

Das von der EU vorgesehene CO2-Regulierungsmodell wird von Volkswagen unterstützt, weil es im Grundsatz die Vielfalt der europäischen Kundenwünsche berücksichtigt. Dabei werde aber außer Acht gelassen, dass die Innovationsfähigkeit der technologieführenden deutschen Automobilhersteller und der üblicherweise von der Premium- und der Oberklasse in die Volumensegmente ablaufende Technologietransfer jedoch durch inakzeptable Belastungen gravierend beeinträchtigt werden, teilte VW mit.

Die von der EU-Kommission vorgesehenen Strafzahlungen bei Überschreitung der künftigen Grenzwerte seien weit entfernt von einer gesamtwirtschaftlich effizienten und betriebswirtschaftlich tragfähigen CO2-Minderungsstrategie, erklärte Volkswagen. Es müsse zu einer fairen, realistischen und vor allem zeitlich umsetzbaren Regelung kommen, welche die deutschen Hersteller im Vergleich mit der europäischen Konkurrenz nicht überproportional belastet.

Alle am Straßenverkehr Beteiligten sollten zum Klimaschutz beitragen. Es gelte, den 2005 mit der EU-Kommission abgestimmten "Integrierten Ansatz" zu realisieren, der neben der Mineralölindustrie, den Biokraftstoffherstellern auch die Infrastrukturbetreiber und die Autofahrer einbezieht.

Volkswagen unterstützt die Forderung der Bundesregierung nach hoher Flexibilität beim Erreichen des CO2-Ziels von 130 g/km und erwartet vom Gesetzgeber angemessene Spielräume in der Wahl der Minderungsmaßnahmen. (ar/nic) Letzte Änderung: 19.12.2007









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