Volvo beugt sich Aktionären und erhöht Dividende

Der Nutzfahrzeughersteller Volvo hat sich dem Druck eines Hedge-Fonds gebeugt und wird künftig mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Trotzdem werde das Unternehmen an seiner Politik festhalten und weiter Übernahmen anstreben, teilte Volvo heute mit. Der schwedische Investor Christer Gardell, der mit seinem Firmen zwei Prozent der Anteile und fünf Prozent der Stimmrechte an Volvo hält, hatte zuvor eine Sonderausschüttung von zwei Milliarden Euro gefordert.

Schweden will mit der Übernahme von Volvo-Anteilen aus staatlichen Pensionsfonds den Einfluss von Risikokapitalgesellschaften schmälern. So soll verhindert werden, dass der weltweit zweitgrößte Nutzfahrzeughersteller zerschlage werden könnte. (ar/sb) Letzte Änderung: 09.09.2006









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