Vor 77 Jahren wurde Grundstein des Ford-Werkes Köln-Niehl gelegt

Heute (2. Oktober 2007) vor 77 Jahren haben Henry Ford I und der damalige Oberbürgermeister von Köln, Konrad Adenauer, den Grundstein für das Automobilwerk im Kölner Norden gelegt. Mit der Ansiedlung des amerikanischen Unternehmens konnte sich Köln bei der Standortentscheidung gegen mehrere Mitbewerber, so beispielsweise die Stadt Neuß, durchsetzen.

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung verlagerte Ford seine Produktion von Berlin an den Rhein. Zuvor war von 1925 bis 1931 in gemieteten Hallen am Berliner Westhafen das T-Modell "Tin Lizzie" (Blechliesel) aus importierten Teilen gebaut worden.

Nach dem raschen Aufbau des neuen Werkes im Kölner Norden begann am 4. Mai 1931 mit 600 Beschäftigten die Fahrzeugproduktion in Köln-Niehl. An diesem Tag lief das erste A-Modell vom Band. Heute beschäftigt der Autobauer in Köln insgesamt 17 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 57 Nationen.

Das Fahrzeugwerk produziert täglich mehr als 1900 Fiesta, Fiesta ST und Fusion, die in 52 Länder geliefert werden. Die Exportquote liegt bei 88 Prozent. (ar/nic) Letzte Änderung: 02.10.2007





Henry Ford I. Foto: Auto-Reporter/Ford
Henry Ford I. Foto: Auto-Reporter/Ford






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