Vor 80 Jahren entschied sich Ford für Köln
Heute haben die Ford-Werke Standorte nicht nur in Köln, sondern auch in Saarlouis sowie in Genk und Lommel in Belgien. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Saarland stellt das Unternehmen die größten Automobilwerke. Alleine in Köln hat Ford über 17 000 Beschäftigte aus mehr als 50 Nationen; in Saarlouis sind es weitere 6 500. Die beiden Fahrzeugwerke Köln und Saarlouis sind auf eine Jahreskapazität von jeweils 400 000 Fahrzeugen ausgelegt.
Mit der ebenfalls zur Kölner Ford-Werke GmbH zählenden Fertigungsstätte im belgischen Genk in der Provinz Limburg baut das Unternehmen jährlich über eine Million Autos. Ford in Deutschland ist heute mehr denn je exportorientiert: Rund 80 Prozent der Fahrzeuge werden von Köln und Saarlouis in über 60 Länder ausgeführt - bis nach Neuseeland, Australien und Südafrika.
Der Industriekomplex im Kölner Norden, in den Stadtteilen Niehl und Merkenich, mit der Europazentrale, der Fahrzeug-, Motoren- und Getriebeproduktion, Designstudios, John-Andrews-Entwicklungszentrum, dem zentralen Ersatzteildepot gehört zu den wichtigsten Standorten innerhalb des Ford-Konzerns.
Überdies ist in Aachen seit 1994 das Ford Forschungszentrum (FFA) angesiedelt. Dort befassen sich rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Nationen mit der Entwicklung neuer Generationen von Diesel- und Otto-Motoren, der Entwicklung alternativer Antriebe und von aktiven Fahrwerksystemen wie beispielsweise der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 08.10.2009
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