VW bricht Fusionsgespräche mit Porsche ab - Niedersachsen will Winterkorn

Der Volkswagenkonzern hat die Fusionsgespräche mit dem Stuttgarter Sportwagenhersteler Porsche heute überraschend abgebrochen. Volkswagen hat den Abbruch der Gespräche mit Porsche bestätigt. Zur Begründung hieß es, es gebe derzeit keine Atmosphäre für konstruktive Gespräche. Aus VW-Kreisen war zu hören, dass die Gesprächspartner von Porsche "kein nachhaltiges Interesse an einer Lösung mit VW erkennen ließen". Ein für Montag angesetztes Treffen sei deshalb abgesagt worden.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte am Sonntagmorgen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt, dass er derzeit keine Atmosphäre für konstruktive Gespräche sehe. "Wir teilen die Meinung des VW - Betriebsrates, die Entscheidung von Osterloh war richtig", sagte ein VW-Sprecher.

In der Zwischenzeit hat auch der Sprecher der niedersächsischen Landesregierung, Olaf Glaeseker, hat inzwischen gegenüber Medien klar Stellung bezogen. Niedersachsen sieht ebenfalls VW-Chef Winterkorn soll Chef des neuen Autoriesen aus VW und Porsche werden. (Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.05.2009









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