VW-Gesetz: EU fordert höhere Sperrminorität

Nachdem der Europäische Gerichtshof das VW-Gesetz wegen Behinderung des freien Kapitalverkehrs im Oktober 2007 gekippt hat, stößt auch der Neuentwurf der Bundesregierung in Brüssel auf Kritik. Der Grund: Justizministerin Brigitte Zypries will an der Sperrminorität von 20 Prozent festhalten.

Sie sieht vor, dass kein Anteilseigner mehr als 20 Prozent Stimmrecht bekommt, egal wie viele Aktien er besitzt. Davon profitiert vor allem das Land Niedersachsen, während sich Porsche als größter Aktionär mit über 30 Prozent Anteil benachteiligt sieht. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller plant außerdem, seine Beteiligung an Volkswagen auf über 50 Prozent aufzustocken und will auf der VW-Hauptversammlung am 24. April 2008 eine Satzungsänderung beantragen. (ar/jri) Letzte Änderung: 11.04.2008









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