VW: Neubauer fordert mehr Synergien mit Audi

Volkswagen-Personalvorstand Horst Neumann will die beiden Marken VW und Audi stärker verzahnen. Der "Zeit" sagte er, andere Unternehmen würden ihre Synergien noch besser nutzen. "Das Problem ist: Im Vergleich zu anderen Unternehmen werden die Synergien, die unser Konzern bietet, nicht ausreichend gehoben. Das gilt zuvorderst für Volkswagen und Audi."

Der neue Firmenchef Martin Winterkorn müsse die Kraft der Entwicklungsabteilungen für gemeinsame Ziele weiter bündeln. Dennoch habe VW Fortschritte erzielt und arbeite dank der neuen Tarifvereinbarungen in den sechs westdeutschen Werken günstiger als die profitable Tochter Audi. Man liege inzwischen bei den Arbeitskosten vor BMW und DaimlerChrysler. Das könnte 2007 dazu führen, dass die Werke in Westdeutschland zu 90 Prozent ausgelastet würden, so Neumann. (ar/sb) Letzte Änderung: 28.12.2006









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