VW-Tarifrunde: Osterloh sieht gute Chancen auf Einigung
Wenn am kommenden Montag kein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werde, "dann dann werden wir den Druck erhöhen", kündigte Osterloh an. Die IG Metall, deren Verhandlungsdelegation Osterloh angehört, fordert in der laufenden Tarifrunde mehr Entgelt, mindestens die 4,2 Prozent der Metallindustrie plus die dort vereinbarten Einmalzahlungen, eine Anschlussregelung zur Altersteilzeit und eine erneute Ausbildungsplatzgarantie.
Das Unternehmen hatte eine Forderung nach der Einführung eines leistungsgerechten Entgelts eingebracht. Osterloh sagte dazu: "Das wird mit diesem Betriebsrat nur on top zum tariflich vereinbarten Entgelt gehen. Und wir wollen bei den Spielregeln mitreden, denn eines werden wir nicht akzeptieren: den Nasenfaktor. Getreu dem Motto: Wer beim Chef am meisten schleimt kriegt die höchsten Zulagen".
Ferdinand K. Piëch, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Volkswagen Aktiengesellschaft, nahm heute auf Einladung des Betriebsrates an der Betriebsversammlung teil. Er betonte in seiner Rede vor der Belegschaft in Wolfsburg, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in den vergangenen Jahren durch ihre Arbeit dafür gesorgt hätten, dass Volkswagen bis heute in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise besser als jeder andere Hersteller bestehen konnte. Er fügte hinzu, dass sie es geschafft hätten, die besten Produkte zu entwickeln, die Volkswagen je gebaut habe um die Kunden auf den Märkten zu begeistern. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 23.09.2009
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