VW will angeblich MAN-Chef ablösen lassen

Eigene strategische Überlegungen bei Volkswagen könnten MAN-Chef Hakan Samuelsson den Job kosten. Wie der "Spiegel" meldet, bevorzugt VW als größter Anteilseigner am Nutzfahrzeughersteller statt der Übernahme des schwedischen Konkurrenten Scania eine "friedliche Fusion", um seine südamerikanische Lkw-Sparte in anderen Märkten zu platzieren. Da Samuelsson eine Fusion bevorzugt, ist er diesen Plänen im Weg.

Deshalb strebe VW bei der kommenden Hauptversammlung gleich zwei Aufsichtsratsposten an, um anschließend auf eine Ablösung Samuelssons zu dringen. Da im Aufsichtsrat aber MAN AG aber 20 Personen sitzen, bedarf es einer größeren Mehrheit, um Vorstandsfragen zu entscheiden. Der Vertrag von Samuelsson läuft bis 2010. Volkswagen ist nicht nur größter Aktionär bei MAN, sondern auch bei Scania. (ar/sb) Letzte Änderung: 22.01.2007









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