Während des Sommerflugplans 4,3 Prozent weniger Passagiere
Der Inlandsverkehr war mit minus 5,5 Prozent stärker vom Rückgang betroffen als der Auslandsverkehr mit minus 3,8 Prozent. Fast jeder vierte Passagier (24 Prozent oder 14 Millionen Passagiere) reiste innerhalb Deutschlands, insgesamt 44,8 Millionen oder 76 Prozent aller Passagiere flogen ins Ausland. Die meisten Auslandsreisen gingen mit 35 Millionen Passagieren ins europäische Ausland. Zum amerikanischen Kontinent flogen 4,2 Millionen Passagiere, das waren 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Entgegen dem Gesamttrend nahmen Flugreisen nach Asien um ein Prozent zu, dorthin reisten insgesamt 3,7 Millionen Passagiere. Erstmals stellten in der Sommerflugperiode die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Zunahme von 20,3 Prozent das wichtigste Reiseziel in der Region dar. Allerdings waren mehr als die Hälfte aller Passagiere in die Vereinigten Arabischen Emirate Durchgangsreisende. China kam auf ein Plus von 0,6 Prozent. Flugreisen nach Indien nahmen um 1,9 Prozent und nach Israel um sechs Prozent zu.
Auch Afrika traf der Einbruch weniger stark: Hierher reisten mit 1,8 Millionen Passagieren 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der stärkste Rückgang wurde bei Flugreisen nach Südafrika mit minus 19,9 Prozent beobachtet. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 23.12.2009
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