Wasserstoff-Tankstelle am Stuttgarter Flughafen eröffnet
Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell an der OMV-Wassserstoff-Tankstelle in Stuttgart Foto. Bild: Auto-Reporter/Daimler
Dank einer neuen und von Linde entwickelten Verdichtungsmethode können Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Stuttgart ähnlich schnell wie herkömmliche Autos innerhalb weniger Minuten mit 350 bar oder 700 bar Druckwasserstoff betankt werden. Der Wasserstoff selbst wird ebenfalls von Linde geliefert. Das Land förderte das Public Private Partnership-Projekt mit 800 000 Euro aus dem Programm "Zukunftsoffensive Baden-Württemberg".
"Unsere Brennstoffzellenfahrzeuge haben ihre Alltagstauglichkeit bereits unter Beweis gestellt. Um das emissionsfreie Fahren Realität werden zu lassen, brauchen wir jetzt ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen", sagte Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Pkw. Daimler hat bereits 1994 das erste Brennstoffzellenfahrzeug vorgestellt. Seitdem hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro in die weitere Entwicklung investiert. Mit über 100 Testfahrzeugen und rund 4,4 Millionen gefahrenen Kilometern verfügt der Stuttgarter Automobilhersteller über eine der größten Brennstoffzellen-Fahrzeugflotten weltweit. Noch in diesem Jahr soll eine Kleinserie des B-Klasse-Brennstoffzellenfahrzeugs gebaut werden. Der Elektromotor des Modells entwickelt eine Spitzenleistung von 100 kW/136 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern. Die Reichweite liegt bei bis zu 400 Kilometern. (ar/jri) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 18.06.2009
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