Wenige Umstufungen in der Kfz-Haftpflichtversicherung

In der diesjährigen Regionalstruktur der Autoversicherung gibt es in den bundesweit 445 Zulassungsbezirken nur geringe Veränderungen. Die jährlich angepassten Statistiken des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ergeben sich aus der Zahl und Schwere der Schadenfälle, die durch Fahrzeuge, die in einer bestimmten Region zugelassen sind, verursacht werden. Die so genannte Regionalklasse ist ein Tarifmerkmal zur Berechnung der Prämien zur Kfz-Versicherung.

Die Regionalstatistik ist unverbindlich und kann ab sofort für Neuverträge, für bestehende Verträge zur Hauptfälligkeit, in der Regel ab dem 1. Januar 2006, angewendet werden.

Mit gut 62 Prozent verbleiben weniger Autos als im Vorjahr in der gleichen Haftpflicht- Regionalklasse. Nur ein der Zulassungsbezirk Wundsiel rutschte in der Statistik um drei Klassen nach oben, 14 Kreise werden zwei Klassen nach unten gestuft. In der Regionalstruktur für die Vollkaskoversicherung ändert sich für 82 Prozent der Autofahrer nichts. Ebenso wie in Vollkasko gibt es in Teilkasko maximal Umstufungen um eine Klasse. Auch in dieser Sparte bleiben 84 Prozent der Versicherungsverträge in der gleichen Klasse.

Der günstigste Zulassungsbezirk in der Autohaftpflichtversicherung ist mit einem Indexwert von 76,3 (bundesweiter Durchschnitt = 100) der Kreis Oder-Spree (Brandenburg). Schlusslicht wie im Vorjahr: der Landkreis Kaufbeuren (126,2). In der Vollkaskoversicherung fährt man am günstigsten im Kreis Wesermarsch in Brake (75,4) - den höchsten Wert hat der Landkreis Rottal/Inn (132,3). In der Teilkaskoversicherung reicht der Index von 54,2 in Würzburg bis 239,1 im Kreis Uecker-Randow. (ar/nic) Letzte Änderung: 01.09.2006









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