Westeuropäischer Pkw-Absatz startet gut ins Jahr 2007

Im Januar 2007 lag der Pkw-Absatz mit 1,2 Millionen Fahrzeugen ein halbes Prozent über dem Vorjahresmonat. Damit werde die deutsche Mehrwertsteuer-Delle in Europa durch das Wachstum anderer Märkte mehr als ausgeglichen, erklärte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ohne das deutsche Ergebnis hätte Westeuropa sogar ein Zulassungsplus von drei Prozent erreicht.

In Frankreich stieg der Absatz um zwei Prozent auf 171 700 neu zugelassene Pkw. Die deutschen Hersteller steigerten ihren Absatz überproportional um acht Prozent; ihr Marktanteil kletterte um knapp zwei Prozentpunkte auf gut 29 Prozent.

In Großbritannien wurden im Januar mit 165 600 Pkw fünf Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt. Die gewerbliche Nachfrage legte um acht Prozent zu, die private Nachfrage um ein Prozent. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Verkäufe um neun Prozent und eroberten einen Marktanteil von über 41 Prozent.

In Italien lag der Pkw-Absatz im Januar mit 248 100 Fahrzeugen vier Prozent über dem Vorjahresergebnis. Seit Jahresbeginn fördert die Regierung in Rom die Neuanschaffung eines Pkw mit Euro 4-Norm mit einer zweijährigen Steuerbefreiung. Hinzu kommt eine staatliche Verschrottungsprämie in Höhe von 800 Euro für Altfahrzeuge der Euro 0- und Euro 1-Norm.

In Spanien lagen die Pkw-Neuzulassungen im Januar mit 116 500 Pkw drei Prozent über dem Vorjahresergebnis. Seit Jahresbeginn werden auch Geländewagen mit eingerechnet. (ar/nic) Letzte Änderung: 15.02.2007









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