Wichtiges Signal für saubere Luft - Förderung von Diesel-Partikelfiltern soll verlängert werden
Ursprünglich war die Förderung bis 31. Dezember 2009 befristet. Nun will die Bundesregierung im Jahr 2010 weitere 65 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der geplante Fördertopf reicht damit für weitere 200.000 Nachrüstungen. Die entsprechende gesetzliche Regelung soll mit Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010 in Kraft treten. Für Nachrüstungen im ersten Quartal 2010 wird es voraussichtlich eine rückwirkende Vereinbarung zur Auszahlung der Förderung geben.
Berlin und Hannover schalten auf Grün
Wegen zu hoher Feinstaubbelastung führen zum Jahreswechsel mit Bonn, Freiburg, Heidelberg, Münster und Osnabrück weitere deutsche Städte Umweltzonen ein. Zugleich werden bestehende Regelungen verschärft. In Berlin und Hannover ist die Schonzeit am 1. Januar vorbei: Beide Städte lassen dann nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Innenstadt. Auch Frankfurt am Main, Stuttgart und München schränken die Zufahrt weiter ein. Bei Verstößen drohen ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. "Jetzt wird es für alle Diesel-Besitzer ernst", so Schulte. "Aber an einer Verschärfung der Umweltzonen führt kein Weg vorbei. Die Feinstaubwerte sind in vielen Städten immer noch zu hoch." Um Strafzahlungen an die EU zu entgehen, sind Städte und Kommunen gezwungen, Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung zu ergreifen.
Langfristig freie Fahrt in den Umweltzonen haben nur Fahrzeuge mit grüner Plakette - und die können auch ältere Diesel durch Nachrüstung bekommen: Der Einbau eines TÜV-geprüften und vom ADAC empfohlenen HJS City-Filters sichert eine bessere "Partikelminderungsstufe". Das heißt: Der Filter macht "rote" Fahrzeuge "gelb" und "gelbe" Fahrzeuge "grün". Er wurde speziell für die Nachrüstung entwickelt, ist wartungsfrei und hält ein Fahrzeugleben lang. Der Einbau in der Werkstatt dauert maximal eine Stunde; weder Sensorik noch Elektronik sind betroffen und auch in die Motorsteuerung wird nicht eingegriffen.
Nachrüstung bietet viele Vorteile
In den vergangenen Monaten haben sich immer mehr Pkw-Halter für den Einbau eines Diesel-Partikelfilters entschieden: Waren es in der ersten Jahreshälfte noch etwa 6.000 Nachrüstungen pro Monat, ist ihre Zahl seit der Einführung des staatlichen Barzuschusses im August regelrecht explodiert. Die Barprämie habe vielen die Entscheidung nachzurüsten erheblich erleichtert, macht Schulte deutlich. "Die Ausweitung auf leichte Nutzfahrzeuge ab 2010 ist auch das richtige Signal an die Wirtschaft, denn davon profitieren vor allem Handwerker und kleine Unternehmen."
Eine Nachrüstung lohnt sich nicht nur, weil mit grüner Plakette auch in Zukunft die mittlerweile mehr als 40 deutschen Umweltzonen offen stehen, sie bringt auch steuerliche Vorteile. Für Diesel ohne Filter sind im Jahr durchschnittlich 24 Euro Kfz-Steuer mehr fällig als für "saubere" Pkw. Der Einbau eines Diesel-Partikelfilters erhöht zudem den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs - laut den Experten des Fahrzeugbewerters Schwacke um etwa 600 Euro. Gebrauchtwagen ohne grüne Plakette lassen sich in Städten mit Umweltzone kaum noch verkaufen.
Fragen zur Nachrüstung beantwortet das HJS-Team unter der Info-Hotline 01805 -457 373 (0,12 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen). Umfangreiche Informationen zum Barzuschuss und zum aktuellen Lieferprogramm für HJS Partikelfilter-Systeme finden Interessierte unter www.hjs.com. Mehr zur Beantragung der Barprämie bei der BAFA-Hotline unter 030 - 346 465 480 oder per E-Mail an partikelfilter@bafa.bund.de.
Über HJS:
Als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die HJS Fahrzeugtechnik GmbH & Co KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 400 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkw-, Nfz- sowie diversen Non-Road-Anwendungen zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS heute vor allem Systeme für Dieselmotoren an - insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Alle Systeme erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und werden nach den gültigen Zulassungsbestimmungen zertifiziert. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe. Amtsgericht Arnsberg, HRA 4722, pers. haftende Gesellschafterin HJS Fahrzeugtechnik Beteiligungs GmbH, AG Arnsberg, HRB 4771, Geschäftsführer: Hermann J. Schulte
Menden (ots) Letzte Änderung: 17.12.2009
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