Wiedeking: Missverständnisse rasch ausräumen

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hält die Klagen des Wolfsburger Betriebsrats über eine zu geringe Präsenz der VW-Belegschaftsvertreter im Aufsichtsrat der neuen Porsche Automobil Holding SE für ein Missverständnis, das rasch ausgeräumt werden müsse. In einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Branchen-Informationsdienstes PS-Automobilreport vertritt Wiedeking die Meinung, die Mitbestimmungsvereinbarung lasse mehr Spielräume zu, "als bislang gesehen werde".

Wiedeking sieht in der neuen Besitzerstruktur Vorteile für die Volkswagen AG: Anders als ein politischer Hauptaktionär sind "wir vor allem an dem langfristigen Unternehmenserfolg von VW fokussiert". Eine Fusion von VW und Porsche schließt der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG aus. "Bei Fusionen würden die Kulturen verwässert." Man habe die Holding gegründet, damit die Eigenständigkeit beider Unternehmen gewahrt bleibe. Die Erhöhung des Anteils von 30,6 Prozent an der Volkswagen AG sei wegen der Optionen, die Porsche halte, möglich. Darüber werde der Aufsichtsrat "zu gegebener Zeit entscheiden". (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.12.2007









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