Wiedeking will VW-Sperrminorität bis Oktober

Spätestens bis Mitte Oktober will Porsche-Chef Wendelin Wiedeking die Sperrminorität von 25,1 Prozent an der Volkswagen AG erreicht haben. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Die dazu noch fehlenden 3,9 Prozent soll jetzt eine in Frankfurt ansässige Investmentbank erwerben.

Wiedeking bereitet sich damit auf den Wegfall des VW-Gesetzes vor, dass vom Europäischen Gerichtshof wahrscheinlich im Herbst des kommenden Jahres gekippt werden wird. Dieses Gesetz sieht vor, dass kein VW-Aktionär mehr als 20 Prozent der Stimmrechte ausüben darf. Das soll Volkswagen vor einer feindlichen Übernahme schützen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 20.08.2006









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