Will GM mit Chrysler die Nummer 1 bleiben

Von Verkaufsverhandlungen für die Chrysler Group auf hoher Ebene zwischen General Motors (GM) und DaimlerChrysler berichtet das US-amerikanische Fachblatt "Automotive News". Der Online-Dienst der Zeitung beruft sich bei der Meldung auf Quellen aus beiden Unternehmen. Sprecher der Unternehmen lehnten einen Kommentar zu der Meldung ab. Der GM-Sprecher räumte allerdings ein, es gebe immer Gespräche zwischen GM und vielen anderen. Klaus Franz, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von GM in Europa, nannte einen möglichen Kauf von Chrysler eine "Katastrophe".

Der "Automotive News Europe" sagte Franz, die einzige Begründung für einen Kauf von Chrysler sei, dass GM dann der größte Automobilhersteller der Welt bleibe. Aber ein solcher Handel wäre vergleichbar mit der Allianz zwischen GM und Fiat, die GM viel Geld gekostet habe.

Michael Raab, ein Analyst des Bankhauses Sal. Oppenheimer in Deutschland bezifferte die Kosten für ein Herauslösen der Chrysler Group aus dem DaimlerChrysler-Konzern auf rund 34 Mrd US-Dollar (26 Mrd Euro). Allein die Kosten für den Pensionsfond und die Gesundheitsprogramme werden auf rund 24 Mrd US-Dollar (18 Mrd. Euro) geschätzt, was nach Meinung der Experten ein wesentliches Hindernis für einen Verkauf bedeutet. (ar/Sm) Letzte Änderung: 17.02.2007









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