Wissmann: Kein Hersteller darf sich zufrieden zurücklehnen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) setzt sich weiterhin dafür ein, bei der Regulierung der CO2-Grenzwerte durch die EU das Fahrzeugsegment zu berücksichtigen. Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), forderte in einem Interview "Welt am Sonntag": Wir bestehen ?auf einer segmentspezifischen Herangehensweise, weil wir wissen, dass dieser Weg für die Umwelt deutlich besser ist."

Mit einer Modelrechnung begründet der VDA-Präsident seine Aufforderung an die Hersteller der kleineren Fahrzeugklassen in Europa. Senke man bei den 50 größten Autos den Schadstoffausstoß um 20 Prozent, senke das auf die Gesamtemission von Kohlendioxid aus Kraftfahrzeugen nur um 0,4 Prozent. Senke man bei den 50 meistverkauften Autos den Verbrauch ebenfalls um 20 Prozent, so erziele man eine CO2-Redizierung um 15 Prozent.

Von den Herstellern mittlerer und kleiner Fahrzeuge in Europa erwartet Wissmann daher ähnlich Anstrengungen und Erfolge wie sie die deutschen bei ihren großen Fahrzeugen erzielten. "Es wäre völlig unangemessen, wenn sich der eine oder andere Hersteller in Europa zurücklehnt, nur weil er ein kleineres Auto produziert." (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.09.2007





VDA-Präsident Matthias Wissmann
Foto: Auto-Reporter
VDA-Präsident Matthias Wissmann Foto: Auto-Reporter






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