Wohnmobilbesteuerung: Für viele Camper wird es teuer
Besonders unangenehm dabei: Im Steuerbescheid wird nicht nur die "neue" Steuer für die kommenden zwölf Monate eingefordert, sondern auch der neue Steuersatz rückwirkend ab 1. Januar 2006. In vielen Fällen kann das teuer werden. Nach Ansicht des Auto-Clubs ist es nicht zumutbar, dass Wohnmobilbesitzer rückwirkend ab 1. Januar 2006 Steuern nachzahlen sollen.
Im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen der Bundesländer fallen die Erhöhungen zwar deutlich moderater aus, für einige Wohnmobile wird die Steuer sogar sinken. Aber rund 211 000 Besitzer von Wohnmobilen ohne Schadstoffklasse (EURO 0) müssen mit Steuererhöhungen von bis zu 150 Prozent rechnen. Im Übrigen wurde der Begriff "Wohnmobil" steuerrechtlich enger gefasst. Zum Beispiel muss der Wohnteil eine Stehhöhe von mindestens 170 Zentimetern sowohl an der Kochgelegenheit als auch an der Spüle aufweisen. (ar/sb) Letzte Änderung: 13.02.2007
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