Zahl der Verkehrstoten sinkt 2008
407 000 Menschen werden dieses Jahr voraussichtlich auf deutschen Straßen schwer- oder leichtverletzt, annähernd sechs Prozent weniger als im Jahr 2007. Die polizeilich erfassten Unfälle insgesamt dürften in diesem Jahr um gut zwei Prozent auf 2,28 Millionen zurückgehen. Während die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, um fünf Prozent auf 319 000 abnehmen dürfte, werden die Unfälle mit ausschließlichem Sachschaden voraussichtlich um rund zwei Prozent auf 1,96 Millionen fallen. Durchschnittlich sterben am Tag 13 Menschen im Straßenverkehr.
Aus den bisher vorliegenden tiefer gegliederten Ergebnissen der Monate Januar bis August zeichnet sich folgende Entwicklung des Unfallgeschehens für das Jahr 2008 ab:
Die Zahl der getöteten Motorradbenutzer dürfte in diesem Jahr wieder sinken, nachdem sie im vergangenen Jahr gestiegen war. Von Januar bis August 2008 kamen 496 Kradfahrer ums Leben, 145 Personen oder 23 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch in Personenkraftwagen wurden von Januar bis August dieses Jahres weniger Personen tödlich verletzt (- 9,9%). Mehr Menschen als im Vorjahr verloren dagegen ihr Leben auf Mofas, Mopeds und Fahrrädern. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden 77 Mofa-/Mopedbenutzer (+ 15%) und 321 Fahrradbenutzer (+ 2,6%) bei Straßenverkehrsunfällen getötet.
Wie im Vorjahr wird auch in diesem Jahr die Zahl der Getöteten auf Autobahnen voraussichtlich stärker abnehmen als auf Landstraßen oder Innerorts-Straßen.
Weiterhin rückläufig sind 2008 Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit oder unter Alkoholeinfluss. (ar/nic) Letzte Änderung: 12.12.2008
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