Zahl der Verkehrstoten auch im Februar 2010 stark gesunken
In den ersten beiden Monaten dieses Jahres hat die Zahl der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle um 6,3% auf 379 600 gegenüber den ersten zwei Monaten des Vorjahres zugenommen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die winterlichen Witterungsverhältnisse im Januar und Februar zurückzuführen. Auf schnee- oder eisglatten Straßen kommt es vermehrt zu Unfällen, es bleibt jedoch häufiger bei Sachschäden, da nicht so schnell gefahren wird. So zeigen die Ergebnisse, dass von Januar bis Februar 2010 die Zahl der Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstand, um 9,0% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 348 800 gestiegen ist. Dagegen wurden in diesem Zeitraum 17% weniger Unfälle mit Personenschaden (30 800) gezählt. Bei diesen Unfällen kamen 395 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 133 Menschen oder ein Viertel (25%) weniger als von Januar bis Februar 2009. Im gleichen Zeitraum hatte sich die Zahl der Verletzten um 16% auf rund 40 400 verringert. In den meisten Bundesländern kamen in den ersten beiden Monaten weniger Menschen im Straßenverkehr ums Leben als im Vorjahr. Nur im Saarland (+ 2 Personen) und in Berlin (+ 1 Person) waren mehr Tote zu beklagen.
Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Gerhard Kraski, Telefon: (0611) 75-2687, E-Mail: verkehrsunfaelle@destatis.de
Wiesbaden (ots) Letzte Änderung: 23.04.2010
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