ZDK fordert von der Branche forcierten Filteraustausch

In einem "dringenden Aufruf an die gesamte Branche" hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) alle Betriebe aufgefordert, die mit dem Bundesumweltministerium und dem Gesamtverband Autoteile-Handel getroffene Kulanzregelung zum Austausch von mangelhaften Russpartikelfiltern aktiv umzusetzen. ZDK-Sprecher Helmut Blümer bestätigte, dass es zu Jahresbeginn vermehrt Kundenbeschwerden gegeben habe.

Das von den Filter-Herstellern GAT, Tenneco und Bosal ausgelöste Problem stelle derzeit die Kfz-Werkstätten in Medienberichten "völlig zu Unrecht an den Pranger", sagte Blümer. Mit einer raschen Umsetzung des kostenlosen Wechsels müsse das Kundenvertrauen zurückgewonnen und das Image der Branche wieder hergestellt werden. Der ZDK wirft den betroffenen Herstellern der mangelhaften Nachrüstfilter vor, voreilig bessere Produkte versprochen zu haben, auf die man bis heute warte.

GAT, Tenneco und Bosal hatten angekündigt, die Kosten für den Austausch nur dann zu übernehmen, wenn auch wieder eigene Produkte verbaut werden. Im Übrigen, so die drei Firmen, bestehe keine Eile, da Besitzern von Pkw mit mangelhaften Filtern keine Nachteile entstünden. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.01.2008









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