Zetsche: Alle Optionen bleiben offen

DaimlerChrysler wird sich alle Optionen für die Chrysler Group offenhalten. Das erklärte DaimlerChrysler-Chef Dr. Dieter Zetsche heute am Rand des Pressetags auf dem Genfer Automobilsalon, der ab Mittwoch, 8. März 2007 für das Publikum geöffnet wird. Man wolle sich durch die Diskussion der einzelnen Elemente, des am 14. Februar veröffentlichten Sanierungsplans für Chrysler nicht in eine Richtung drängen lassen. Auch zum Termin für eine Entscheidung äußerte sich Zetsche nicht.

"Wir haben einen Prozess aufgesetzt, den wir selbst kontrollieren und steuern werden", begründete der DaimlerChrysler-Chef seine Zurückhaltung. Zetsche zeigte sich überzeugt, dass der Sanierungsplan erfolgreich sein werde. Das Unternehmen wolle sicherstellen, dass jede Lösung für Chrysler auch langfristig die beste Lösung sei. Die für Chrysler im Rahmen dieses Planes geforderten Einsparungen in Höhe von 4,5 Mrd US-Dollar bis 2008 hält Zetsche offenbar nicht für zu ambitioniert.

Über den Sanierungsplan für Chrysler hinaus analysiert DaimlerChrysler zur Zeit auch alle anderen Divisionen des Unternehmens. Dabei soll die strategische Ausrichtung ebenso auf den Prüfstand kommen wie die Ertragssituation.

Für das Pkw-Geschäft der Mercedes-Group erwartet Zetsche für das laufende Jahr ein Plus von sieben Prozent. Das Nutzfahrzeuggeschäft soll 2007 einen Return on Sales in Höhe von ebenfalls rund sieben Prozent bringen, obwohl der Markt in den USA starke Rückgänge erlebt. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.03.2007









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