Zetsche: Keine weiteren Zukäufe

DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche plant einem Medienbericht zufolge unter dem Dach der künftigen Daimler AG keine neuen Zukäufe. Der Manager sagte der "Financial Times" am Dienstag (29. Mai): "Wenn es überhaupt zu einer Konsolidierung kommt, dann wird sie nicht von den großen Wettbewerbern ausgehen, sondern von den schwächeren, die zusehen müssen, wo sie bleiben." Außerdem bekräftigte Zetsche das Ziel des Unternehmens, zum weltweit profitabelsten Hersteller im Premium-Segment zu werden. Daimler soll dank bommender Märkte in China, Indien oder Osteuropa schneller wachsen als andere Marken.

Die Tochter Chrysler sieht er nach der Abspaltung besser aufgestellt als die beiden US-Konkurrenten General Motors und Ford. Das Unternehmen sei außerdem in besserer Verfassung als noch vor einigen Jahren, auch wenn es bei Qualität oder Produktivität noch nicht mit Toyota oder Honda konkurrieren könne. Einen weitere Aufspaltung de künftigen Daimler AG - zum Beispiel durch einen Verkauf der japanischen Lkw-Tochter Mitsubishi Fuso - lehnte Zetsche ab. (ar/os) Letzte Änderung: 29.05.2007









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