Zetsche setzt für höhere Rendite auf Synergien
Die Mercedes-Produktion gilt als zu teuer, deshalb will Zetsche dem Blatt zufolge Prozesse bei der Schwester Chrysler abkupfern, die er selbst mit saniert hat. Zudem werde die "zu weit getriebene Variantenvielfalt" mittels einer "Modularisierung der gesamten Fahrzeugpalette" reduziert. Will heißen: Weniger Modelle mit dem Stern. Massive Verbesserungen gäbe es Zetsche zufolge bereits in der Produktion: "In diesem Jahr werden wir einen zehnprozentigen Produktivitätssprung erzielen. In den beiden nächsten Jahren werden wir in ähnlicher Größenordnung unterwegs sein", so der Manager. Auch sollen mehr Modelle gemeinsam genutzt werden. Auch externe Partner sind willkommen. Für die Nachfolger der A- und B-Klasse stehen der "Automobilwoche" zufolge PSA, Hyundai und Chery für Koperationen bereit.
Auch über den bereits laufenden Stellenabbau will Zetsche sparen: "Wir liegen durchgängig im Plan. Die 6000 Jobs, die im Rahmen des neuen Management-Modells überflüssig sind, werden wir bis 2009 abbauen", sagt der Daimler-Vorstand. Er geht davon aus, dass bis Jahresende sogar mehr freiwillige Abgänge zu verbuchen seien als ursprünglich erwartet. Bis September wurden bereits 8500 Arbeitsplätze in unterschiedlichen Unternehmensbereichen gestrichen. (ar/sb) Letzte Änderung: 24.09.2006
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