Zetsche: Wasserstoff-Technologie ist marktreif
Das gemeinsam mit EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und der Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) beschlossene Memorandum of Understanding geht auf eine Initiative von Daimler und Linde zurück und hat sich den Aufbau eines flächendeckenden Wasserstofftankstellennetzes in Deutschland zum Ziel gesetzt.
Die 18. World Hydrogen Energy Conference (WHEC) gilt als die weltweit bedeutendste Fachveranstaltung zum Thema Wasserstoff sowie dessen wirtschaftliche Nutzung als Energieträger. Internationale Experten diskutieren bis zum 21. Mai 2010 über den Stand der Entwicklungen sowie über die Marktvorbereitung und -einführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Der Fokus der diesjährigen Konferenz liegt auf Innovationen, Entwicklungen und den neusten Forschungsergebnissen der deutschen Industrie und Wissenschaft.
Es sei keine Frage mehr, ob die Brennstoffzelle eine tragfähige Alternative zum Verbrennungsmotor werde, sondern nur noch wann, sagte Dieter Zetsche, zum Auftakt der Konferenz. Die Technologie sei bereits marktreif, betonte der Daimler-Vorstandsvorsitzende. Um den Weg zur breiten Markteinführung zu ebnen, seinen eine gezielte Forschungsförderung, eine effektive Marktaktivierung und verbindliche, weltweit gültige Standards nötig.
Einblicke in den marktreifen Stand der Technik bei Mercedes-Benz geben Präsentationen und Exponate am Messestand, sowie die Möglichkeit einer Probefahrt mit dem Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell und dem Brennstoffzellen-Bus Mercedes-Benz Citaro Fuel-Cell-Hybrid. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.05.2010
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