Zetsche: Wir bekommen das emissionfreie Auto
Daimler arbeitet - so Zetsche- auf beiden Feldern mit Hochdruck und sei davon überzeigt, "auf beiden Gebieten ganz vorn zu sein". Mit der Lithiumionen-Batterie sei Mercedes-Benz das erste Unternehmen im Markt, und mit der Brennstoffzelle sei man so weit, nicht nur die technische Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen zu können. Natürlich bedürfe es dazu einer entsprechenden Wasserstoff-Infrastruktur. "Wir hoffen, dass diese Voraussetzungen geschaffen werden können, sodass wir Mitte des nächsten Jahrzehnts in der Lage sind, Brennstoffzellenantriebe in hohen Stückzahlen anbieten zu können."
Laut Zetsche ist Mercedes-Benz auch beim Elektroauto unterwegs. "Das Gute daran ist, dass wir - egal, ob Elektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug praktisch über das gleiche Auto sprechen", hob Zetsche hervor. Von der elektrischen Versorgung aller Nebenaggregate, von der Regeneration bis hin zur Batterie sind das Brennstoffzellen- und das batterieleketrische Fahrzeug identisch. "Der große Vorteil von Wasserstoff besteht in der Reichweite von gut 400 Kilometern und zweiminütiger Betankung", fasst Zetsche in den Interview zusammen.Bei reinen Elektroauto liege die Reichweit bei 100 Kilometer bis 150 Kilometer und die Ladezeit betrage sechs bis sieben Stunden. Bei den Kosten der Systeme habe Mercedes-Benz große Fortschritte erzielt, "sodass wir in die Größenordnung heutiger Kosten kommen können", zeigt sich Zetsche zuversichtlich. (ar/Sm) Letzte Änderung: 04.05.2008
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