ZF Lemförder verlagert Teile der Produktion in die Slowakei

Der Automobilzulieferer ZF Lemförder verlagert Teile der Produktion in die Slowakei. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, zwinge der Preisdruck den Spezialisten für Fahrwerkstechnik, auch in einem Billiglohnland zu produzieren. "Wir brauchen einen Niedriglohnstandort, um Aufträge annehmen zu können, die sich in Westeuropa nicht kostendeckend abarbeiten lassen", sagte ZF Lemförder-Chef Reinhard Buhl.

Bis 2010 soll im slowakischen Levice ein neues Werk eröffnen, in dem bis zu 400 neue Stellen entstehen. Die Verlagerung werde jedoch in Deutschland keinen Abbau von Stellen zur Folge haben, so Buhl. Davor schützt die Beschäftigten - zumindest bis 2010 - eine Betriebsvereinbarung. Außerdem verfügt ZF rund um den Dümmer See über eine einzigartige Produktionsstruktur: In sechs Werken arbeiten rund 3500 Menschen, wenn an einem Ort Stellen wegfallen, ist ein interner Wechsel der Beschäftigten oft möglich. (ar/os) Letzte Änderung: 24.02.2007









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