ZF liefert variable Fahrwerksdämpfung für den Opel Insignia
Das System besteht aus speziellen Dämpfern sowie einer Steuerelektronik, die die aktuelle Fahrsituation erkennt: Mittels Sensoren werden Daten zu Fahrbahnzustand, Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahreraktionen ermittelt. Daraus berechnet die Elektronik alle fünf Millisekunden die für die jeweilige Fahrsituation erforderliche Dämpfkraft. Ein Proportionalventil im Stoßdämpfer stellt die Federung individuell an jedem Rad ein. Die Regelung erfolgt dabei nach der so genannten "Advanced Skyhook"-Strategie ("Himmelshaken"). Sie hat zum Ziel, den Fahrzeugaufbau unabhängig von Fahr- und Straßenzustand möglichst stabil zu halten, so als wäre das Fahrzeug an einer parallel zum Himmel verlaufenden Schiene aufgehängt.
Der Insignia-Fahrer kann zwischen drei Dämpferkennfeldern vom komfortablen "Tour" bis zum sehr straffen "Sport"-Modus wählen. Trifft der Fahrer keine eigene Wahl, arbeitet die Federung in einem voreingestellten neutralen Bereich. Bei kritischen Fahrmanövern reagiert das System jedoch sofort - egal in welchem Modus es gerade unterwegs ist: Sofort wird eine straffe Kennlinie aktiviert, die ein wesentlich besseres Handling des Autos im Grenzbereich bietet. Damit passt sich die Fahrwerkdämpfung flexibel und stufenlos an die jeweilige Fahrsituation an und löst so den Kompromiss zwischen Sicherheit, Komfort und Dynamik. (ar/jri) Letzte Änderung: 10.11.2008
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