Zukunft von Opel weiter offen

Auch nach einem Treffen der Unternehmensführung mit Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg heute (2. 3. 2009) in Berlin ist die Zukunft von Opel offen. Das vorgelegte Zukunftskonzept lasse noch viele Fragen offen und werde in den nächsten Wochen weiter geprüft, ehe über Staatshilfen, in welcher Form auch immer, entschieden werde, sagte der Minister. Zu Guttenberg will in Kürze auch mit der Spitze von General Motors in Detroit zusammenkommen.

Der Europachef von GM, Carl-Peter Forster betonte nach dem heutigen Gespräch im Bundeswirtschaftsministerium, der amerikanische Mutterkonzern habe sich bereit erklärt, eine europäische Lösung mit Sacheinlagen wie Produktionseinlagen, aber eventuell auch mit Patentübertragungen zu unterstützen. Die Finanzlücke von General Motors Europe (GME) mit den Marken Opel, Vauxhall und Saab bezifferte Forster auf rund 3,3 Milliarden Euro.

Saab hatte bereits vor zehn Tagen Insolvenz angemeldet, um sich von der angeschlagenen US-Mutter zu lösen. Die Produktion ist davon bislang nicht betroffen. Der schwedische Staat hatte Hilfe für die Traditonsmarke abgelehnt und die Verantwortung für die Zukunft von Saab dem GM-Konzern zugeschrieben. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.03.2009









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