Zulieferer Faurecia erholt sich langsam

Mit einem Umsatzzuwachs von 7,4 Prozent auf insgesamt 12,7 Mrd Euro hält der französische Zulieferer weiter seinen Erholungskurs. Das Unternehmen baute Schulden ab und weist für das Geschäftsjahr 2007 einen Betriebsgewinn von 121,1 Mio Euro (1 Prozent vom Umsatz) nach 69,2 Prozent (0,6 Prozent) im Vorjahr auf. Spätestens 2010 will Faurecia ein Betriebsergebnis von mindestens drei Prozent erreichen.

Besonders starkes Wachstum zeigten die Geschäftsbereiche Abgassysteme (plus 14 Prozent) und Frontends (plus 18,9 Prozent). Der Geschäftsbereich Autositze, dessen europäisches Hauptquartier sich im niedersächsischen Stadthagen befindet, wuchs weltweit um 8,2 Prozent, der Bereich Fahrzeuginnenraum dagegen nur um 1,6 Prozent.

Mit einem Umsatzzuwachs von 1,2 Prozent entwickelte sich das Geschäft in Europa parallel zum europäischen Automobilmarkt. Mit 42 Prozent Wachstum in Nordamerika, 23, 8 Prozent in Asien und 16,8 Prozent in Südamerika stammt der Umsatzzuwachs also im Wesentlichen aus dem internationalen Geschäft außerhalb Europas.

Die Investitionen lagen 2007 bei 306,8 Mio Euro. Der Netto-Cash-Flow des Konzern war auch Ende 2007 mit minus 58,5 Mio Euro noch negativ, aber besser als Ende 2006 (minus 128,3 Mio Euro). Die Verschuldung sank im vergangenen Geschäftsjahr um 81,5 Mio Euro auf immer noch 1616 Mio Euro. (ar/Sm) Letzte Änderung: 11.02.2008









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